Jede Anlage erfordert kontinuierliche Überwachung. Die Anlagenvisualisierung übersetzt maschinelle Parameter in strukturierte und verständliche Ansichten. Wir bei IROPA entwickeln elektrotechnische Konzepte für den Bereich der Fabrikautomatisierung. Als Partner für die Schwerindustrie und den Maschinenbau wissen wir: Unternehmen steigern dank der grafischen Aufbereitung der Betriebsdaten ihre Produktivität, verringern Ausfallzeiten und erhalten den Wert ihrer Maschinen.
Ziel ist es, dem Bediener eine übersichtliche Oberfläche bereitzustellen, die tiefe Einblicke gibt, um einen Prozess effizient zu führen und Stillstandzeiten zu minimieren. Typische Inhalte sind detaillierte Anlagenzustände wie Betrieb, Stillstand oder Störungen. Hinzu kommen wichtige Parameter wie Temperaturen, Füllstände, Drücke oder Durchflüsse. Auch komplexe Material- und Produktionsabläufe, Steuerungs- und Regelprozesse sowie Alarm- und Meldesysteme zur schnellen Diagnose werden abgebildet. Trenddarstellungen und historische Daten dienen der späteren Analyse. Eine SCADA-Architektur sammelt kontinuierlich Daten und stellt diese in Echtzeit zur Verfügung.
Wir prüfen die Bedingungen und Prozesse im Werk des Kunden in Deutschland oder anderen Ländern und erstellen ein transparentes Angebot.
Bei IROPA kennen wir diese besonderen Anforderungen genau. Ebenso wissen wir, dass Entscheidungen häufig innerhalb von Sekunden zu treffen sind und jede noch so kurze Störung der Betriebsabläufe ein Wettbewerbsnachteil ist: Über einen programmierbaren Filter finden Bediener deshalb sofort alle entscheidungsrelevanten Informationen. In Gießereien wertet die Software beispielsweise kontinuierlich aus, wie viel Energie benötigt wird und ob etwa bei der Kühlung Ineffizienzen auftreten; in der Stahlproduktion überwachen spezielle Sensoren unter anderem die Temperatur im Konverter. Die unterlagerte Steuerungshardware (SPS) liefert die Werte in Echtzeit an das zentrale System.
Wir decken dabei beide Ebenen ab: vom maschinennahen Bedienen und Beobachten (HMI) direkt an der Anlage über SIMATIC Panels bis hin zum übergeordneten SCADA-System im Leitstand, das die gesamte Anlage visualisiert und Daten langfristig archiviert. Siemens liefert mit SIMATIC WinCC eine gängige Software für die Leittechnik. Die Integration der TIA-basierten WinCC-Familie in das TIA Portal (Totally Integrated Automation) strukturiert den Projektablauf optimal. Über die WinCC-Visualisierung auf den SIMATIC HMI-Panels kann der Bediener steuerungstechnische Parameter präzise vorgeben und anpassen. Das Panel verarbeitet die anfallenden Daten, während das TIA Portal die Programmierung erleichtert. Verwendbar ist die Leittechnik flexibel auf dezentralen Panels, zentralen Servern oder in Kombination. Die Skalierbarkeit der Systeme erlaubt die nahtlose Integration in künftige Betriebsprozesse; Anwender profitieren zudem von der Offenheit gegenüber Produkten von Drittanbietern. Auch Tools wie die kompakte WinCC Runtime Advanced und das neue SIMATIC WinCC Unified stehen zur Auswahl.
Besonders flexibel und maßgeschneidert agieren wir jedoch mit unserem hauseigenen, webbasierten IROPA-DMS. Es bietet ergänzend ein umfassendes Datenmanagement an, das direkt an der Datenquelle beginnt und über die Visualisierung und Auswertung bis zur Archivierung reicht.
Unternehmen sparen so wertvolle Ressourcen. Eine leistungsstarke SCADA-Applikation zeigt und dokumentiert den Anlagenstatus im Leitstand. Wenn Unternehmen später Upgrades mit erweiterten Funktionen oder für neue Anlagen wünschen, lässt sich die Topologie erweitern. Das erhält den Wert der installierten Hardware und macht kostspielige Umbauten entbehrlich. Alle technischen Details klären wir im Vorfeld, um eine reibungslose Integration zu gewährleisten.
Wir strukturieren detaillierte Anlagenbilder logisch und intuitiv, sodass Ihre Mitarbeiter sämtliche Prozesse sicher und übersichtlich bedienen können – sei es auf einem zentralen Server, am Leitstand oder mobil. Das IROPA-DMS erlaubt dabei jederzeit flexible und maßgeschneiderte Anpassungen an Ihre wachsenden Anforderungen.
Ergänzend und je nach Vorgabe des Pflichtenhefts integrieren wir als bewährte Alternative auch Standard-Software von Siemens. Eingebettet im TIA Portal haben sich diese Lösungen für komplexe Visualisierungsaufgaben in großen Formanlagen vielfach bewährt.
Unabhängig von der gewählten Software-Architektur setzen wir für den rauen Alltag in der Produktion auf widerstandsfähige Hardware. Hier kommen unter anderem robuste Industrie-PCs oder SIMATIC-HMI-Bediengeräte zum Einsatz. Jedes von uns ausgelieferte und im Schaltschrank montierte System kann praktisch jede erdenkliche Art von Messfunktion grafisch abbilden. Durch ein durchdachtes grafisches Design werden dem Bediener Fehlerquellen sofort aufgezeigt. Im Hintergrund bündelt das jeweilige Leitsystem – ob IROPA-DMS oder WinCC – nahtlos alle Informationen der SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung), verarbeitet eingehende Alarme und unterstützt so einen transparenten und sicheren Anlagenbetrieb optimal.
Die Sensorik erfasst die physikalischen Messgrößen präzise vor Ort. Diese Signale werden von der SPS (z. B. SIMATIC S7) eingelesen, logisch verarbeitet und über hochleistungsfähige Industriebusse (wie PROFINET) in Echtzeit an unsere Visualisierungs- und Datenmanagementsysteme übergeben. Die auf diese Weise gebündelten Daten dienen der Qualitätssicherung und der Prozessoptimierung im Rahmen des Datenmanagements. Die Software bereitet historische Messwerte auf, um selbst kleinste Veränderungen über den Zeitverlauf aufzuspüren.
Wir planen Systeme in Zusammenarbeit stets so, dass spätere Modifikationen ein Minimum an Ausfallzeiten verursachen.
